Das Prinzip Tuya

Tuya basierte Hardware. Geflasht oder ungeflasht ...

Moderator: seppy

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Michdo93
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Das Prinzip Tuya

Beitrag von Michdo93 »

Hi,

ich habe neulich erst von essentials einen Raumluftreiniger über die Tuya IoT Plattform in openHAB eingebunden. Nun ist mir das Prinzip Tuya grundlegend klar: Man hat ein Gerät, dort ein Chip, der bspw. Sensorinformationen weiterleitet oder evtl. auch Aktorbefehle hinsenden kann etc. Tuya bietet ja an, dass man über ihre IoT Plattform eigene Produkte entwickelt. Dort kann man verschiedene Funktionen hinzufügen, wie bspw. welche Sensoren gelesen und welche Aktoren gesteuert werden können. Und darüber hinaus bietet die IoT Plattform die Möglichkeit einen Cloud Service zu erstellen, mit verschiedenen Finanzierungsmodellen anhand der API-Zugriffszahlen und das man eine App entwickelt bzw. rausgibt. Alles schön und gut: Baukasten-Prinzip. Egal wer letztlich der Endkunde ist, ein Unternhemen, dass von Tuya produzierte Hardware labelt und mit App- und Clouddienst verkauft oder ein Endkunde, der seine eigene Anwendung entwickelt oder dies in openHAB und anderen Lösungen einbindet.

Und da komme ich zu der Frage, ob ich das Prinzip richtig verstehe. Hab mich da bei Development ein bisschen durchgeklickt und angeschaut, welche Hardware ich zusammen konfigurieren kann. Jede Menge. Inzwischen auf Fitnessgeräte wie Hanteln, die dann mit der App kommunizieren. Bei Beleuchtung aber bspw. auch Straßenlaternen oder Flutlichter. Und je nach Gerät kann ich dann auswählen ob WiFi, Bluetooth, Zigbee etc. genutzt werden soll. Teilweise ist eben wie bei einem elektrischen Akkuschrauber nur auf eine wie Bluetooth limitiert.

Und jetzt komme ich an einen Punkt, wo ich mir unsicher bin: Wäre da prinzipiell jedes Gerät dann Smart Home fähig? Bei dem Raumluftreiniger binde ich es ein und nutze ein NodeJS-Programm, mit dem ich auf einen konfigurierten Cloud-Dienst zugreife und dann per MQTT state und command nutze (Eventbus). Ich schätze mal, dass ich bei Zigbee kein Smartphone nutzen könnte, wäre aber prinzipiell auch egal. Also ist die zentrale Frage: Kann ich jedes Gerät zu einem Cloud-Dienst hinzufügen? Ist ja egal, ob dies dann mit der Smart Life App oder einem Rechner mit Zigbee Dongle dann verbunden ist. Kann ich dann jedes Gerät quasi Smart Home fähig machen über die NodeJS-Anwendung tuya-mqtt? Der muss ja nur die im Cloud-Dienst registrierte Geräte erfassen, wie von dort dann zum Gerät kommuniziert wird, wäre ja egal (Bluetooth, WiFi, über eine App, über eine Anwendung usw.)

Oder, ist dies nur bei gewissen Geräten wie Haushaltsgeräte denkbar? Also kein Roboterarm (Manipulator), keine Straßenlaterne und kein Akkuschrauber, weil evtl. in eine andere Produktkategorie einsortiert usw.

Also anders gefragt: Sind alle Tuya Geräte Smart Home fähig (Software müsste man ja separat noch entwickeln, weil bspw. der Roboterarm ja bei dem einen evtl. was schraubt und beim anderen Fenster öffnen soll) oder wäre dies nur bei ausgewählte Produkte wie Lichter, Steckdosen, Raumluftreiniger etc. der Fall?

Sorry für die ausführlichere Schilderung, was möglich und denkbar wäre. Weiß nicht, wer sich da schon ein wenig befasst hat und dort reingeschaut hat.

Liebe Grüße
Michi

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