Guten Morgen,
ich versuche mal mein Problem zu Beschreiben, für mich eher kompliziert aber eventuell hatte ja eventuell schon jemand dasselbe Problem...
Ich hatte bis vor 1 Jahr Openhab auf einem QNAP als Docker laufen, bis dahin alles gut.
Seit einem Jahr läuft Openhab auf Proxmox auf einer VM in Debian 12. In diesem Jahr habe ich nicht viel konfiguriert, nur ein wenig bei meiner Sitemap und glaub 1-2 Things inkl. Items dazu. Jedesmal wenn Stromausfall ist bzw. wenn ich die VM neu starte, ist die Sitemap auf Stand von der Migration vor 1 Jahr. Kann sich das Jemand erklären?
Ich habe auch schon versucht einen Snapshot zurück zu spielen aber dasselbe Ergebnis...Irgendwie bin ich ratlos...Hatte jemand schon so ein Problem?
Danke im Voraus.
LG Luki
Problem nach Migration
- udo1toni
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Re: Problem nach Migration
Welches Dateisystem verwendest Du? Wie sind die Daten aufgeteilt?
Ich nutze hier ebenfalls Proxmox. Allerdings nutze ich keine VM, sondern LXContainer, das ist schlanker und schneller
Als Dateisystem verwende ich ZFS mit einem Raid-Z1. Die drei Verzeichnisse $OPENHAB_CONF, $OPENHAB_USERDATA und $OPENHAB_RUNTIME/../addons habe ich dabei als separate Mountpoints auf einem anderen Dataset angelegt. Das hat vor allem mit meiner Datenstruktur zu tun, ist aber ganz praktisch, wenn ich mal ein Systemupdate vermasselt habe
Außerdem läuft bei mir zfs-autosnapshot und auf einer zweiten Maschine bashclub-zsync, welches täglich ein Backup aller Daten erstellt und automatisch auf die zweite Maschine repliziert.
Aber auch ohne die Backups habe ich bei Reboots gewöhnlich keinerlei Datenverluste.
Wie hast Du die VM aufgesetzt?
Kann es sein, dass Du openHABian verwendet hast? Dann hast Du vielleicht ZRAM aktiviert (welches nur für Rspberry Pi gedacht ist).
ZRAM verhindert, dass die SD-Karten beschrieben werden (außer der Rechner wird "regulär" neu gestartet, dann schon...) und das führt zu dem beschriebenen Effekt, wenn es zu einem Stromausfall kommt.
Ich nutze hier ebenfalls Proxmox. Allerdings nutze ich keine VM, sondern LXContainer, das ist schlanker und schneller
Als Dateisystem verwende ich ZFS mit einem Raid-Z1. Die drei Verzeichnisse $OPENHAB_CONF, $OPENHAB_USERDATA und $OPENHAB_RUNTIME/../addons habe ich dabei als separate Mountpoints auf einem anderen Dataset angelegt. Das hat vor allem mit meiner Datenstruktur zu tun, ist aber ganz praktisch, wenn ich mal ein Systemupdate vermasselt habe
Außerdem läuft bei mir zfs-autosnapshot und auf einer zweiten Maschine bashclub-zsync, welches täglich ein Backup aller Daten erstellt und automatisch auf die zweite Maschine repliziert.
Aber auch ohne die Backups habe ich bei Reboots gewöhnlich keinerlei Datenverluste.
Wie hast Du die VM aufgesetzt?
Kann es sein, dass Du openHABian verwendet hast? Dann hast Du vielleicht ZRAM aktiviert (welches nur für Rspberry Pi gedacht ist).
ZRAM verhindert, dass die SD-Karten beschrieben werden (außer der Rechner wird "regulär" neu gestartet, dann schon...) und das führt zu dem beschriebenen Effekt, wenn es zu einem Stromausfall kommt.
openHAB5.2.0 stable in einem Debian-Container (trixie, OpenJDK 21 headless runtime - LXC, 4 Kerne, 3 GByte RAM)
Hostsystem Proxmox VE 9.2.4 - AMD Ryzen 5 3600 6 Kerne, 12 Threads - 64 GByte RAM - ZFS Pools: Raid Z1, 3 x 20 TB HDD -> 40 TByte und Raid Z0-Mirrored 4 x 1 TByte NVMe -> 2 TByte
Hostsystem Proxmox VE 9.2.4 - AMD Ryzen 5 3600 6 Kerne, 12 Threads - 64 GByte RAM - ZFS Pools: Raid Z1, 3 x 20 TB HDD -> 40 TByte und Raid Z0-Mirrored 4 x 1 TByte NVMe -> 2 TByte