Ja, wenn Du eh einen 2. Pi hast, kannst Du natürlich auch den nutzen.
Wenn Du Deine Konfiguration ausschließlich über die Textdateien erledigst (also alles unter /etc/openhab2/ liegen hast), kannst Du die Dateien erst mal einfach sichern und für openHAB4 dann unter /etc/openhab/ in der weitgehend identischen Ordnerstruktur ablegen. Ein paar Dinge habe nsich aber grundlegend geändert, es gibt keine v1-Bindings mehr (die, wo bei den Items nicht {channel="..."} dabeisteht, sondern z.B. {http="..."}), da muss die Konfiguration entsprechend umgebaut werden, d.h. Du musst die passenden Things und Channel anlegen und die Items dahingehend ändern, dass sie die Channel verwenden.
Alle Rules, die Du unter openHAB2 laufen hast, werden ziemlich sicher DSL Rules sein. Dort gab es mehrere Änderungen, am gravierendsten ist, dass Joda Time nicht mehr verwendet werden kann, stattdessen musst Du JavaTime verwenden (ist ein Core-Import, steht also direkt zur Verfügung). Etliche Dinge funktionieren hier genau gleich, z.B. now.plusSeconds(1), andere Dinge sind aber fundamental anders, da muss man genau drauf schauen.
Weiterhin gibt es inzwischen umfassende Unterstützung von UoM (Units of Measurement, die Einheit wird mit dem Wert übergeben), was auf der einen Seite komfortabel sein kann (z.B. Wert in 1/10°C empfangen und in K oder °F ausgeben ohne sich um die Umrechnung Gedanken zu machen, und das funktioniert mit praktisch allen Si-Einheiten und deren imperialen Gegenstücken), aber auf der anderen Seite müssen dafür im Code oftmals Anpassungen vorgenommen werden, damit das auch wirklich funktioniert.
Wenn Du Deine Items unverändert übernimmst, gibt es vielleicht keine Einheiten, aber da die Addons (Bindings) inzwischen fast alle direkt UoM unterstützen, kann es dennoch zu Problemen kommen

also besser direkt anpassen und auf der sicheren Seite sein...
Und openHAB4 bietet natürlich noch viele andere Vorteile gegenüber der Version 2.5, angefangen bei der Main UI (früher Paper UI).
Du kannst aber Sitemaps ohne Einschränkungen exakt so verwenden, wie auch schon unter openHAB2.5, Du kannst also erst mal Dein System "nahezu" unverändert übernehmen und anschließend nach und nach die Konfiguration anpassen, um dann mehr Komfort zu erhalten.
Du kannst problemlos mehrere openHAB Instanzen parallel betreiben, solange sie sich nicht aktiv in die Quere kommen (z.B. weil sie die selbe Hardware ansprechen und automatisch Befehle generieren, dann würden sich die Instanzen evtl. gegenseitig triggern...), aber das kann man ja recht einfach verhindern (z.B. Rules auf einer der Instanzen auskommentieren).
openHAB5.1.2 stable in einem Debian-Container (trixie, OpenJDK 21 headless runtime - LXC, 4 Kerne, 3 GByte RAM)
Hostsystem Proxmox VE 9.1.5 - AMD Ryzen 5 3600 6 Kerne, 12 Threads - 64 GByte RAM - ZFS Pools: Raid Z1, 3 x 20 TB HDD -> 40 TByte und Raid Z0-Mirrored 4 x 1 TByte NVMe -> 2 TByte