Hallo,
ich dachte eigentlich es läuft alles.
Leider funktionieren meine Image Backups nicht mehr.
Meine Backup Strategie:
1. Ich habe 2 identische SD Karten.
2. Nach jeder Änderung fahre ich das funktionierende System herunter.
3. Unter Windows 11 mit AOMEI Backupper ziehe ich ein Image der Karte A.
4. Das Image kommt dann auf die Karte B
5. Karte A kommt in die Schublade, Karte B in den PI
6. Wenn Karte B bootet und alles läuft weiß ich das mein Backup OK ist.
Das mache ich jetzt so seit 2 Jahren, hat schon 10-12 mal funktioniert.
Nach dem "kleinem" Update von 4.1.1 auf 5.X hatte ich das Backup vergessen.
Soweit nicht so schlimm, noch läuft alles auf Karte A.
Problem ist:
Mein heutiges Backup, und die 3 vom dem letzen Jahr (die funktionierten) laufen nicht mehr auf Karte B.
Das System fährt nicht mehr hoch. Mit angeschlossenem Monitor sehe ich:
Gave up waiting for root file system device. Common problems:
- Boot args (cat /proc/cmdline)
- Check rootdelay= (did the system wait long enough?)
- Missing modules (cat /proc/modules; ls /dev)
ALERT! PARTUUID=e2520b41-02 does not exist. Dropping to a shell!
Ein mit dem PI Imager neu eingespieltes openhabian booted.
An der SD Karte liegt es dann nicht?
Was mache ich falsch?
Grüße, Thomas
openHAB 4.1.1 upgrade auf 5.x
- udo1toni
- Beiträge: 15604
- Registriert: 11. Apr 2018 18:05
- Wohnort: Darmstadt
Re: openHAB 4.1.1 upgrade auf 5.x
Ich sag mal so: Es mag sein, dass Du das schon ewig so machst und es immer funktioniert hat, es war aber nie der richtige Weg.
Konkret scheint eine Partition jetzt eine andere UUID bekommen zu haben und offensichtlich wird beim Restore die Partitionstabelle nicht komplett mitgeschrieben.
Möglichkeit 1: nimm eine komplett leere Micro-SD-Karte und probiere es mit der. Ist aber nicht gesagt, dass das ausreichend ist. (ich kenne AOMEI nicht)
Möglichkeit 2: nutze Amanda, welches mit openHABian auf Wunsch installiert werden kann. Auch dieses kann vollständige Abbilder des Bootmediums generieren und auf einer 2. Micro-SD-Karte sichern. Nachteil: Da der Pi nur einen Kartenleser hat, brauchst Du einen externen Kartenleser.
Dafür brauchst Du aber kein Windows-System und keine lange Downzeit des openHAB Systems.
Konkret scheint eine Partition jetzt eine andere UUID bekommen zu haben und offensichtlich wird beim Restore die Partitionstabelle nicht komplett mitgeschrieben.
Möglichkeit 1: nimm eine komplett leere Micro-SD-Karte und probiere es mit der. Ist aber nicht gesagt, dass das ausreichend ist. (ich kenne AOMEI nicht)
Möglichkeit 2: nutze Amanda, welches mit openHABian auf Wunsch installiert werden kann. Auch dieses kann vollständige Abbilder des Bootmediums generieren und auf einer 2. Micro-SD-Karte sichern. Nachteil: Da der Pi nur einen Kartenleser hat, brauchst Du einen externen Kartenleser.
Dafür brauchst Du aber kein Windows-System und keine lange Downzeit des openHAB Systems.
openHAB5.1.1 stable in einem Debian-Container (trixie, OpenJDK 21 headless runtime - LXC, 4 Kerne, 3 GByte RAM)
Hostsystem Proxmox 9.1.5 - AMD Ryzen 5 3600 6 Kerne, 12 Threads - 64 GByte RAM - ZFS Pools: Raid Z1, 3 x 20 TB HDD -> 40 TByte und Raid Z0-Mirrored 4 x 1 TByte NVMe -> 2 TByte
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scotty_de
- Beiträge: 4
- Registriert: 14. Sep 2025 10:19
Re: openHAB 4.1.1 upgrade auf 5.x
Danke.
Habe Amanda ausprobiert und alles funktioniert, werde es ab jetzt nutzen.
Habe Amanda ausprobiert und alles funktioniert, werde es ab jetzt nutzen.
-
Quautiputzli
- Beiträge: 372
- Registriert: 29. Okt 2020 19:53
Re: openHAB 4.1.1 upgrade auf 5.x
Hallo, ich hätte auch eine Frage dazu.
Ich nutze noch eine pi4 mit 4GB. Reicht der Arbeitsspeicher für OH5 mit dem 64bit System? Aktuell sind wohl schon 49% ausgelastet (oder reserviert). Ist es tatsächlich so, dass sich der benötigte Arbeitsspeicher verdoppelt?
Ich nutze noch eine pi4 mit 4GB. Reicht der Arbeitsspeicher für OH5 mit dem 64bit System? Aktuell sind wohl schon 49% ausgelastet (oder reserviert). Ist es tatsächlich so, dass sich der benötigte Arbeitsspeicher verdoppelt?
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Servus
- udo1toni
- Beiträge: 15604
- Registriert: 11. Apr 2018 18:05
- Wohnort: Darmstadt
Re: openHAB 4.1.1 upgrade auf 5.x
Nein. 
Also, nein, der benötigte Arbeitsspeicher verdoppelt sich nicht.
Die 64 Bit bedeuten ja lediglich, dass die Zeiger auf den Arbeitsspeicher 64 Bit (statt vorher 32 Bit) groß sind.
Natürlich gibt es noch ein paar andere Sachen drum herum, die leicht größer werden, aber vor allem sind es die Zeiger.
Unterm Strich sollte das ca. 10 % ausmachen, Dein System käme also theoretisch auf etwa 55 % Auslastung.
Aber das ist nur eine ganz grobe Schätzung, schließlich gibt es durch 64 Bit auch andere Möglichkeiten, die vielleicht sogar Speicher einsparen können.
Da Du das Betriebssystem für 64 Bit eh komplett neu aufsetzen musst, wäre mein Tipp, es einfach mal auszuprobieren.
Nimm eine neue Micro-SD-Karte, pack das Image Deiner Wahl (in 64 Bit) drauf und starte den Pi von der neuen Karte.
Wenn Du openHABian nutzt, wird openHAB direkt in der aktuellen Version eingerichtet (OH5.1.1). Falls Du ein manuelles Setup bevorzugst, richtest Du openHAB wie gewohnt from Scratch ein.
Falls Du möchtest, kannst Du auch ein Backup der aktuellen openHAB Konfiguration machen, bevor Du Dein Produktivsystem herunterfährst, und dieses Backup direkt in openHAB5 einspielen (lassen).
Wie immer kann es sein, dass ein paar Sachen nicht mehr so funktionieren wie gewohnt
aber das kennst Du ja schon. Allgemein ist das Upgrade ziemlich schmerzlos, der mit Abstand größte Aufwand dürfte die Sache mit dem geänderten Verhalten der Persistence sein (kam mit OH5.1), es gibt keine default Strategy mehr (die hatte bisher dafür gesorgt, dass ohne Konfiguration alle Items in rrd4j persistiert wurden), d.h. Du musst genau prüfen, ob Du auch alle Items, die in der Persistence behandelt werden sollen tatsächlich explizit konfiguriert hast.
Schau aber auf jeden Fall kurz auf die Changelogs, ob bei von Dir genutzten Addons irgendwelche breaking Changes vorliegen, damit Du weißt, wo Du evtl. nacharbeiten musst.
Also, nein, der benötigte Arbeitsspeicher verdoppelt sich nicht.
Die 64 Bit bedeuten ja lediglich, dass die Zeiger auf den Arbeitsspeicher 64 Bit (statt vorher 32 Bit) groß sind.
Natürlich gibt es noch ein paar andere Sachen drum herum, die leicht größer werden, aber vor allem sind es die Zeiger.
Unterm Strich sollte das ca. 10 % ausmachen, Dein System käme also theoretisch auf etwa 55 % Auslastung.
Aber das ist nur eine ganz grobe Schätzung, schließlich gibt es durch 64 Bit auch andere Möglichkeiten, die vielleicht sogar Speicher einsparen können.
Da Du das Betriebssystem für 64 Bit eh komplett neu aufsetzen musst, wäre mein Tipp, es einfach mal auszuprobieren.
Nimm eine neue Micro-SD-Karte, pack das Image Deiner Wahl (in 64 Bit) drauf und starte den Pi von der neuen Karte.
Wenn Du openHABian nutzt, wird openHAB direkt in der aktuellen Version eingerichtet (OH5.1.1). Falls Du ein manuelles Setup bevorzugst, richtest Du openHAB wie gewohnt from Scratch ein.
Falls Du möchtest, kannst Du auch ein Backup der aktuellen openHAB Konfiguration machen, bevor Du Dein Produktivsystem herunterfährst, und dieses Backup direkt in openHAB5 einspielen (lassen).
Wie immer kann es sein, dass ein paar Sachen nicht mehr so funktionieren wie gewohnt
Schau aber auf jeden Fall kurz auf die Changelogs, ob bei von Dir genutzten Addons irgendwelche breaking Changes vorliegen, damit Du weißt, wo Du evtl. nacharbeiten musst.
openHAB5.1.1 stable in einem Debian-Container (trixie, OpenJDK 21 headless runtime - LXC, 4 Kerne, 3 GByte RAM)
Hostsystem Proxmox 9.1.5 - AMD Ryzen 5 3600 6 Kerne, 12 Threads - 64 GByte RAM - ZFS Pools: Raid Z1, 3 x 20 TB HDD -> 40 TByte und Raid Z0-Mirrored 4 x 1 TByte NVMe -> 2 TByte
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